Den richtigen Drucker wählen

Den richtigen Drucker wählen

F: Welcher Drucker eignet sich gut zum Bedrucken von Papier?
A: Je nach Produkt stehen mehrere Technologien zur Verfügung. Wenn Sie Blueback-Papier für großformatige Plakate oder auch hochwertige
urbane Werbeformate wie Rolling-Poster bedrucken möchten, sind Eco-Solvent- oder wasserbasierte Tinten eine gute Wahl. Industrielle Drucker wie der moderne Gongzheng GZM3206ET oder Eco-Solvent-Drucker wie der ThunderJet AQ1804S sind gute Optionen. Bevorzugen Sie eher wasserbasierte Tinten, sind Drucker wie Apsaras G5 oder G7 hervorragend für diese Aufgabe geeignet. Manche Anwendungen lassen sich auch mit UV-LED-Druckern realisieren, allerdings stößt diese Technologie hier an gewisse Grenzen.

F: Ich muss selbstklebendes Vinyl bedrucken. Was ist die effektivste Technologie?
A: Das hängt von mehreren Faktoren ab. In der Regel sind Eco-Solvent-Drucker die beste Option. Es gibt eine breite Palette an Economy- und Premium-Materialien, die Produktionskosten sind am niedrigsten, die Produktivität kann sehr gut sein, die Laminierung verläuft problemlos, der Platzbedarf des Druckers ist gering und die Gesamtbetriebskosten sind sehr attraktiv. Drucker wie der ThunderJet AQ1804S oder der ThunderJet AQ1802S sind eine ausgezeichnete Wahl. Wird keine extreme Flexibilität (wie beim Car Wrapping) oder Laminierung mit Spezialfolien benötigt, können UV-LED-Drucker sehr hochwertige Produkte liefern. Latex ist ebenfalls eine wettbewerbsfähige Technologie, allerdings liegen die tatsächlichen Produktionskosten um eine Größenordnung über denen von Eco-Solvent und UV-LED.

F: Ich bin in der Wellpappe-Verpackungsbranche tätig. Gibt es eine Alternative zum Durst P5 HS, AGFA Tauro oder HP 11000?
A: Wellpappe-Verpackung ist ein kostensensibles Geschäft. Derzeit sind LED-UV-Drucker die wirtschaftlichste Lösung, gefolgt von Druckern mit wasserbasierten Tinten. Einer der entscheidenden Faktoren ist die Prozessautomatisierung. Drucker wie der GZF32KM Pro sind eine ausgezeichnete Wahl: kompromisslose Qualität bei niedrigeren Betriebskosten und dem schnellsten ROI am Markt. Selbstentwickelte Automatisierung der Materialhandhabung, minimale erforderliche Wartungsausfallzeit, kurze Anlaufzeit, vereinfachte Serviceverfahren…

F: Soft Signage scheint die profitabelste Produktionsart zu sein. Gibt es eine Möglichkeit, in diesen Markt einzusteigen, ohne eine enorme Investition tätigen zu müssen?
A: Soft Signage wird derzeit auf zwei Arten produziert: Sublimation und UV. Beide Technologien haben Vor- und Nachteile. Drucker mit UV-LED-Technologie, wie der GZH32KM oder GZH52KM Pro, sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit und der bewährten Gummiwalzen-Bewegung eine ausgezeichnete Wahl. UV-Tinten auf Polyester-Textilien haben jedoch gewisse Nachteile, besonders bei Backlit-Anwendungen. Die Sublimation ist bei Farbraum, Tintendichte, Tintenverbrauch, Produktionsgeschwindigkeit, Materialhandhabung usw. überlegen. Das Problem ist die sehr hohe Anfangsinvestition - bei traditionellen Herstellern wie Durst, EFI Reggiani, HP usw. beginnend bei rund 250.000 EUR. Ein weiteres Problem ist, dass Sublimationstinten nur für den Innenbereich geeignet sind, ein zusätzlicher Prozessschritt erforderlich ist (Sublimation durch Kalander) und der Energieverbrauch sehr hoch ist usw. Deshalb haben wir den äußerst wirtschaftlichen Apsaras G4D Max entwickelt, der mit einer Online- oder Offline-Farbfixiereinheit installiert werden kann, oder sogar ganz ohne eine solche (falls der Kunde bereits über einen Kalander wie Monty Antonio, Transmatic oder Klieverik verfügt) - höchste Qualität zu einem Bruchteil des Preises. Unschlagbar sowohl beim ROI als auch bei den Gesamtbetriebskosten.

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